Mit elf ging meine Kindheit zu Ende, weil mein Bruder von der Dachterrasse seiner Freundin Valerie fiel, während ich einen Stock tiefer fernsah.
Alltagssplitter
Vor einiger Zeit stieg ich in eine volle Tram. Es war Rushhour. Auf dem Sitz neben der Tür saß ein Mittdreißiger. Auf seinen Oberschenkeln lag ein Tablet samt Keyboard und seine Finger glitten mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Tasten.
Ein Papagei als literarische Requisite und als Versuch einer Annäherung an Gustave Flaubert und seine Romanwelten.
Warum ich den Herbst mag: seine Farben, sein weiches Licht, die Sonne manchmal heiß, dann wieder kühl, den Regen, den Nebel und die Sehnsucht nach dem Feuer.
Warmer Sommerregen prasselt an mir vorbei in den Hof hinab, als stünde da draußen das unsichtbare Kind eines Riesen, ein barfüßiges Mädchen, dessen süßer Atem ins Zimmer weht.
Outing: Ich habe mich in einen Mann verliebt, der leidenschaftlich twittert. Schade nur, dass er nicht mit mir twittert, sondern mit einer wunderhübschen, witzigen und klugen Bobo-Frau, „jeder würde sich über eine SMS von ihr freuen“.
I. wollte noch einmal in das tolle „grindige“ Kaffeehaus, an dessen Namen sie sich nicht erinnern konnte. Wir gingen also in den Bräunerhof.
„Wie immer wunderte ich mich über die Schnelligkeit, mit der Tag und Nacht ineinander übergingen. Es schien ein Augenblick, nicht mehr.“ Foto: Abenddämmerung, Neulengbach
Schauspieler erinnern am 10. November 2013 auf dem Yppenplatz in Wien Ottakring an das Novemberprogrom (die so genannte "Reichskristallnacht") im Jahre 1938.