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Elisabeth Schönherr

Schreibt. Liest. Oft unterwegs. Am liebsten daheim.
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Elisabeth Schönherr

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Foto: Antonio J. Osuna Mascaró

Ach, Veronika, du kluge Kuh

Ein wichtiger Vorsatz fürs neue Jahr: Mindestens ein Mal will ich mich im Fasching verkleiden, obwohl ich das eigentlich gar nicht mag.

Schöne Nutzlosigkeit

Mit elf ging meine Kindheit zu Ende, weil mein Bruder von der Dachterrasse seiner Freundin Valerie fiel, während ich einen Stock tiefer fernsah.

Esterházypark

Vor einiger Zeit stieg ich in eine volle Tram. Es war Rushhour. Auf dem Sitz neben der Tür saß ein Mittdreißiger. Auf seinen Oberschenkeln lag ein Tablet samt Keyboard und seine Finger glitten mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Tasten.

Schreiben unterwegs

Sie las von fremden Küsten und fuhr an den Atlantik. Zu den Kreidefelsen von Dieppe und Étretat.

Vom Etwas-Werden

Über Zen, die süße Karotte vor der Nase und was das alles mit Corona zu tun hat.

Alles und Nichts zugleich

Als Kind glaubte ich, am Mond gäbe es tosende Meere, Flüsse und Berge, und noch heute erscheint es mir manchmal so, wenn ich in sein mit grauen Flecken durchsetztes Licht blicke.

Lunatiker

Die distanzierte, aber detailreiche Darstellung von Gewalt und die stilisierte Sprache machen den Roman "Salammbô" von Gustave Flaubert zu einer keineswegs einfachen, aber dennoch lehrreichen Lektüre.

Von der Hässlichkeit des Krieges

Disziplin und Liebe: zwei Begriffe, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, obwohl beide wichtig sind und für das Lebensglück eines Menschen entscheidend sein können.

Der Hirte auf der Suche nach dem Ochsen

Ein Mensch, der an den Buchstaben gebunden ist, hat kein anderes Vaterland als die Muttersprache.

Sándor Márai: Bekenntnisse eines Europäers

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