Suchmaschinenoptimierung: Crash-Kurs Google und SEO

Suchmaschinenoptimierung: Crash-Kurs Google und SEO

Suchmaschinenoptimierung ist in den vergangenen Jahren zu einem eigenen Berufsfeld geworden. Immer ausgeklügelter werden die Algorithmen der Suchmaschinen. Dementsprechend viel Wissen und Erfahrung muss der SEO-Spezialist mitbringen, wenn er heute eine Seite in Google auf die vorderen Ränge hieven will, besonders wenn es sich um umkämpfte Keywords handelt.
Denn Google will seinen Kunden möglichst brauchbare Ergebnisse liefern und seine technischen Möglichkeiten werden immer ausgefeilter. So liefert Google mittlerweile individualisierte Suchergebnisse, da die Suchmaschine eine große Zahl von Informationen über die Nutzer sammelt und speichert.

Menschen, die gern schreiben und in Blogs Wissen weitergeben, haben gute Chancen von Google wahrgenommen zu werden, denn hochwertige Inhalte sind gefragt wie nie zuvor. Platte Werbung (auch wenn sie SEO-optimiert ist) wird hingegen früher oder später in den hinteren Rängen landen.
Wer heute also einen Blog oder eine Website mit Texten befüllt, sollte keinesfalls Texte aus dem Netz kopieren. Selbst wenn er diese anders formuliert, merkt Google, dass es sich um keine eigenen Texte handelt und wird ihnen wenig Bedeutung schenken. Texte dürfen durchaus originell sein, nur sollte der Texter/die Redakteurin einige Grundregeln der SEO beachten.

OnPage und OffPage-Optimierung

Der deutsche Internet-Experte Marting Kersting hat ein Buch geschrieben, in dem er verspricht interessierte Leser in 3 x 30 Minuten in die Welt der SEO einzuführen. Kersting widmet sich in seinem Buch sowohl der OnPage-Optimierung (sprich dem, was auf der  Seite getan werden kann) als auch der OffPage-Optimierung (dem Link-Building beispielsweise).

Im ersten Teil seines Buches zeigt Kersting dem Leser, wie SEO-optimierte Texte und Artikel geschrieben werden. Am Beginn steht  die Keyword-Recherche, die aufwendig sein kann und um die herum mit den entsprechenden Schlüsselwörtern Texte formuliert werden.
Wem diese Form des Schreibens zu langweilig ist, für den gibt es allerdings eine gute Nachricht: Google wird in Zukunft der Semantik von Texten (sprich der Qualität des Geschriebenen) immer größere Bedeutung beimessen. Wer gern und gut schreibt und etwas zu sagen hat, wird von Google hoch gereiht werden.
Auch beim Link-Building (sprich der Verlinkung mit anderen Websites) spielen Vertrauen und Integrität eine immer wichtigere Rolle. So gilt ein Link unter einem Wikipedia-Artikel als wertvoll, da Google davon ausgeht, dass es sich um eine Website von Relevanz handelt, auf die verlinkt wird. (Werbung wird von der Wikipedia-Redaktion gelöscht.)
Ähnlich sieht es mit dem Kurznachrichtendienst Twitter aus. Kurztexte auf Twitter sind vergleichbar mit der Metatag Deskription einer Website. Die #hashtags auf Twitter haben eine ähnliche Funktion wie Keywords auf der Website. SEO auf Twitter macht allerdings nur Sinn, wenn Sie zumindest einige Follower haben, da Google darauf achtet, wie oft Tweets retweetet werden.
Rund um Social Media und SEO tun sich also viele neue Möglichkeiten auf. Wie zu erwarten, empfiehlt Kersting Einträge auf Google Business, Google+ (selbst, wenn man dort nicht aktiv ist) oder Seo-optimierte Kurzvideos auf Youtube (es handelt sich um eine Google-Tochter), aber auch eine Präsenz auf Pinterest kann spannende Perspektiven eröffnen.
Buchtipp:
SEO in 3 x 30 Minuten: Crashkurs Suchmaschinenoptimierung für Online-Texter, Redakteure, Blogger, Grafiker und Papiertiger Kindle Edition von Martin Kersting (Autor)